An der Nordseeküste ...

Radeln im Land der Windmühlen, Klompen und Tulpen von Rotterdam nach Leer

6. August – 14. August 2010

Das Glück, sieben Tage lang im Radlerparadies Holland bei traumhaften Bedingungen Rad zu fahren, hatte eine 40-köpfige Hofstätter-Reisegruppe im August. Das Wetter war in dieser Zeit (mit der Ausnahme von nur einem halben Tag) wunderschön und die meiste Zeit erleichterte der Rückenwind das Fahren durch die einzigartige und abwechslungsreiche Landschaft. Betreut wurden die Radler vom beliebten und bestens vorbereiteten Hofstätter-Radreisespezialisten Willi Dörfler und seinem Kollegen, dem Hofstätter Busfahrer Franz Tröbacher. Er chauffierte unsere Koffer immer verlässlich von einem ins nächste Hotel.

Die erste Radetappe führte uns von Rotterdam nach Den Haag, wo wir unsere Zimmer bezogen und uns ein schmackhaftes Abendessen serviert wurde. Am nächsten Tag stand dann eine ganz besonders interessante Stadtführung in Den Haag, der drittgrößten Stadt der Niederlande, auf dem Programm. Neben dem niederländischen Regierungsgebäude und dem bekannten Internationalen Gerichtshof gab es noch viele weitere interessante Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Anschließend setzten wir unsere Reise aber wieder per Fahrrad fort. Die Strecke führte durch große Dünengebiete, diese Landschaft erinnerte so manchen an die Kärntner Nockberge. Vorbei an endlos weiten Stränden und belebten Badeorten kamen wir in die ganz besonders entzückende Käsestadt Alkmaar mit ihrer malerischen Altstadt.

In den folgenden Tagen ging es weiter, auf bestens ausgebauten, breiten Radwegen. Vorbei an kleinen Bauerhöfen, an Deichen und Sandstränden,  kleinen Städten und natürlich zahlreichen Windmühlen. Bis dann am 5. Tag ein weiteres tolles Highlight dieser Reise auf dem Programm stand: die Fahrt über den 32 km langen „Abschlussdeich“ nach Friesland. Durch den Rückenwind auf diesem Abschnitt machte die Überfahrt gleich noch viel mehr Spaß.

Unweit davon kamen wir in die friesische Seestadt Harlingen. Wie an allen Tagen unserer Reise war auch hier unser Hotel zentral gelegen und so bot sich allabendlich die Möglichkeit noch einen kleinen Spaziergang durch die schönen Altstädte zu machen und bei den lauen, sommerlichen Temperaturen den Tag bei einem kühlen Getränk gemütlich ausklingen zu lassen.

Von Harlingen aus führte die Strecke vorbei an alten Häusern und Grachten durch Friesland, bis wir schließlich am Nachmittag unser Hotel in Dokkum erreichten. Vor dem Abendessen blieb noch Zeit, um den bekannten Dokkumer Kaffe, eine Spezialität dieser Stadt, zu probieren. Aber auch um eine der vielen Windmühlen, die wir bisher nur vom vorbeiradeln kannten, einmal genauer zu besichtigen.

Bevor wir die Räder schließlich wieder sicher im Radanhänger verstauen mussten um die Heimreise anzutreten, folgten allerdings noch zwei weitere, tolle Tage mit traumhaftem Wetter. Wir kamen in einige erhöht liegende Wattendörfer, passierten zahlreiche Polderflächen sowie den Nationalpark Lauwersmeer und Wattenmeer.

Die Radreise an die niederländische Nordseeküste war in jeder Hinsicht ein wahres Vergnügen und das Glück, das wir mit dem Wetter hatten, unbezahlbar!


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