Hofstätters Saisoneröffnungsfahrt 2010
„Der Sonnen entgegen“ unter diesem Motto stand Hofstätters heurige Fahrt zu Saisonbeginn. Zahlreiche Reiselustige folgten diesem Motto und konnten es kaum erwarten nach der Winterpause endlich wieder Reiseluft zu schnuppern.
Nur wenige Tage vor der Reise herrschte Schnee und Kälte in ganz Mitteleuropa. Sogar in Italien und Kroatien wurde noch in den Tagen vor der Abreise in den Medien von einem besonders seltenen Wintereinbruch und einem großen Schneechaos berichtet. Wie weit müsste also wohl diesmal die Fahrt gehen, um „der Sonne entgegen“ zu kommen?
Aber wer Hofstätter Reisen kennt, weiß über seinen guten Draht zum "Wettergott" Bescheid. So war es auch diesmal. Schon im Laufe des ersten Tages wurde es immer sonniger und wärmer. Am 2. und 3. Tag zeigte sich dann das Wetter überhaupt von seiner allerbesten Seite: Sonnenschein und frühlingshaft warme Temperaturen!
Wohin führt uns die Reise diesmal? Wie jedes Jahr bei unseren Überraschungsfahrten wurde auch heuer wieder unter den Reisegästen in allen Bussen gleichermaßen gerätselt, gerätselt, gerätselt... Und wie jedes Jahr bei unseren Überraschungsfahrten wurde aber auch heuer wieder von unseren Busfahrern und von unserem Reisebegleiter Gerhard Nagl NICHTS verraten.
Los ging es am Freitag frühmorgens. Nach einer gemütlichen Frühstückspause führte der Weg durch das Kanaltal nach Friaul. Eine erste Vorentscheidung für alle ratelustigen Reisegäste: Norden, Westen und Osten wird’s diesmal wohl nicht.
Als erste Programmpunkt fand eine äußerst interessante Führung im wunderschön auf einer Felsenklippe gelegenen Schloss Miramare nahe Triest statt. Zwischen 1856 und 1860 wurde das Schloss von Erzherzog Ferdinand Maximilian von Österreich, dem Bruder Kaiser Franz Josefs I, und seiner Gattin Charlotte von Belgien erbaut.
Aber so eine Führung macht auch hungrig. Auf der Weiterfahrt wurde uns nur so viel verraten: der nächste Programmpunkt ist das Mittagessen. Ein kleines Quiz von Busfahrer Edwin Maier hat die Fahrt dorthin etwas verkürzt „wir fahren jetzt wohin, dort gibt es etwas, das es auch in Wien und in der Steiermark und eben auch hier im Karst gibt“. Wieder wurde geraten und geraten… und erst wenige Kilometer vor dem Ziel hat man dann das große „AHA“ im Bus gehört. Eine Ankündigungstafel hat es uns verraten: Lipica, das weltberühmte Gestüt, war unser nächstes Ziel. Bei stimmungsvoller Live-Musik ließen wir uns ein schmackhaftes Mittagessen schmecken. Anschließend blieb noch etwas Zeit, um ein paar Schritte zu spazieren und dabei den einen oder anderen Lipizzaner zu erspähen.
Das Gestüt, in dem der Ursprung für die Zucht des Lippizaners gelegt wurde, wurde bereits 1580 gegründet. Von hier dehnte sich die Zucht dann auf die angrenzenden Länder aus. Heute besteht das Gestüt aus etwa 400 Pferden.
Gut gespeist haben alle Gäste im Reisebus Platz genommen und wieder stellte sich die Frage: „Und wohin geht es jetzt?“.
Zunächst weiter in Richtung Süden. Kurz vor der Staatsgrenze zu Kroatien war wieder dieses „AHA“ zu hören. „Es geht also nach Kroatien – nach Istrien“ hörte man von allen Richtungen. Aber dann: unser Busfahrer Lois Steiner und unser Reiseleiter Gerhard Nagl scheinen ein perfekt eingespieltes Team zu sein, wenn es ums Bluffen bei den Überraschungsfahrten geht. Im Bus Nummer 1 herrschte Verwirrung. Herr Nagl erzählte übers Mikrofon gerade über Kroatien als er kurz vor der Grenze die Reisegäste bat die Pässe bereit zu halten. „Oje, wo ist mein Reisepass.. – Lois, was machen wir.. ich glaube ich habe meinen vergessen…wir müssen unsere Route ändern… vielleicht ist in Portoroz noch ein Hotel für uns frei…ich kann ja mal anfragen…“. Also änderte Lois im Bus Nummer 1 nur wenige Meter vor der Grenze zu Kroatien seine Fahrt in Richtung Portoroz. So auch seine Kollegen in den anderen Bussen. Es gab kaum jemanden, der da nicht hineingefallen ist.
Aber natürlich war im wunderschönen ****Hotel des Life Class Resort in Portoroz schön längst alles für uns vorbereitet schöne Zimmer und ein äußerst schmackhaftes, landestypisches Abendessen wartete auf uns.
Am nächsten Tag wurden wir von örtlichen Reiseleiterinnen beim Hotel abgeholt. Die erste Station war „die Perle der slowenischen Adria“, Piran. Bei einem gemütlichen Spaziergang durch die Stadt haben uns die Reiseleiterinnen die interessantesten Plätze und die schönsten Aussichtspunkte gezeigt.
Am späten Vormittag ging es dann weiter nach Izola, wo ausreichend Zeit blieb, um Mittag zu essen, einen Espresso zu trinken, bei einem gemütlichen Spaziergang auf der Halbinsel das warme Wetter zu genießen und die wohltuende Meeresluft zu schnuppern.
Aller guten Dinge sind aber drei und so führten uns die Reiseleiter auch noch in eine 3. Stadt an der Slowenischen Adriaküste, nach Koper. Ein Schiff wartete im Hafen von Koper bereits auf uns und brachte uns schließlich entlang der slowenischen Küste wieder zurück ins Hotel nach Portoroz.
Am Abend stand ein Gala-Abend auf dem Programm – mit Musik, Tanz, netten Leuten und gutem Essen!
Nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet mussten wir leider wieder Abschied von der Adria nehmen, was bei diesem traumhaften Wetter alles andere als leicht fiel. Richtung Norden ging es weiter ins slowenische Vipava Tal. Das Vipava Tal ist ja bekannt für seine ausgezeichneten Weine und so war im Rahmen der Überraschungsfahrt hier eine kleine Weinverkostung mit Kellerbesichtigung organisiert.
In Begunje schließlich, der Heimat der Original Oberkrainer, haben wir die heurige Saisoneröffnungsfahrt bei einem geselligen Abschlussessen mit Live-Musik und toller Stimmung gemütlich ausklingen lassen. Das raten hatte aber immer noch kein Ende, denn so manchen Gast hörte man schon wieder überlegen, wo wohl die Saisonabschlussfahrt im November hingehen werde. Daran wollen wir aber jetzt noch nicht denken, den zuvor wartet noch eine spannende Reisesaison 2010 mit vielen tollen Fahrten!



















