Märchenhafte Bayerische Königschlösser (15. - 18. September 2011)

Donnerstagmorgen verließ unsere Reisegruppe im bequemen Hofstätter *****+Luxusreisebus mit Harald Schwarzl am Steuer Kärnten in Richtung Norden. Der dichte Nebel sowie die Vorfreude auf die märchenhaften Schlösser von König Ludwig II machten uns den Abschied leicht.

Am Bayerischen Chiemsee angekommen, lachte uns bereits die Sonne und bei traumhaften Spätsommerwetter ging es schließlich mit dem Schiff auf die Herreninsel, wo wir das erste der berühmten Königschlösser besichtigten: Schloss Herrenchiemsee. Über Bad Tölz und durch die idyllische Landschaft Obernbayerns und des Allgäus ging es zum schönen und zentral gelegenen Hotel „Goldener Hirsch“ nach Reutte.

Weitere drei Schlösser König Ludwigs II folgten an den nächsten Tagen der Reise. Neuschwanstein und Hohenschwangau am 2. Tag und, bevor wir die Heimreise antraten, stand noch das Schloss Linderhof, die „Königliche Villa“ auf dem Programm. König Ludwig II von Bayern, ein verträumter Märchenkönig, der wohl in einer Welt voller Phantasien und Träume lebte, hat uns mit seinen Schlössern auf dieser Reise staunen lassen. Wir sind ein bisschen in sein Leben, das aus Träumen und Kulissen bestand, eingetaucht. Beim Spaziergang durch seine Schlösser und Gärten hatte auch so manch einer von uns das Gefühl, in einer Märchenwelt zu sein. War es die bei Schloss Linderhof die künstlich erbaute Grotte mit Tropfsteinen, in der er bei unterschiedlichen Beleuchtungen gerne eine Bootsfahrt machte, das „Tischleindeckdich“ auf Schloss Herrenchiemsee, der künstlich, beleuchtete Sternenhimmel über seinem Bett oder die vielen Türmchen von Schloss Neuschwanstein – den Namen Märchenkönig hat er sich auf alle Fälle verdient!

Der im wahrsten Sinn des Wortes „Höhepunkt“ unserer Reise, erwartete uns aber am 3. Tag der Reise: eine Fahrt auf die fast 3.000m hohe Zugspitze. Zwar war die Stimmung zu Beginn des Tages etwas getrübt, schließlich wurden wir vom Regen geweckt, doch schon während der Anfahrt wurde das Wetter ständig besser. Bergauf ging es zunächst mit einer Zahnradbahn und natürlich mit der Hoffnung auf trockenes Wetter. Zum Glück konnten wir den Tag dann bei herrlichem Sonnenschein, toller Fernsicht und sommerlichen 25 Grad auf der Zugspitze verbringen. Kein Regentropfen hat das imposante Erlebnis, auf dem kargen, felsigen Gipfel des höchsten Berges Deutschlands zu stehen, getrübt. Am Abend erwartete uns schließlich im Hotel ein köstliches Tiroler Bauernbuffet mit einem kleinen Schnaps, wie es sich für richtige Bergsteiger auch gehört!

Mit vielen tollen Eindrücken gespickt ist die viertägige Reise leider viel zu schnell vergangen. Sehr zufrieden waren wir auch mit unserem Busfahrer Harald Schwarzl, der stets zuvorkommend war und für uns auch eine Überraschungen eingeplant hatte: ein Besuch der einzigartigen Wieskirche, einer bemerkenswert prächtig ausgestatteten Wallfahrtskirche im sogenannten Pfaffenwinkel.


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