Traumziele der Schweiz
Die „Traumziele der Schweiz“ zu Pfingsten erleben. Mit diesem Ziel machte sich am 22. Mai eine bunt gemischte Reisegruppe im Hofstätter-Luxusreisebus auf den Weg in unser Nachbarland. Chauffiert vom beliebten Busfahrer Harald Schwarzl und begleitet vom Hofstätter-Reisebegleiter Gerhard Nagl ging es via Salzburg und das große Deutsche Eck nach Tirol. War es in Kärnten noch dicht bewölkt, besserte sich das Wetter schnell, sodass wir schon ab Salzburg herrliche Ausblicke auf die vorbeiziehende Landschaft genießen konnten. Die imposante Bergkulisse Tirols stimmte uns auf der Fahrt durchs Inntal schon auf die kommenden Tage ein. Nach einer Mittagspause in der urig-gemütlichen Raststation „Trofana Tyrol“ erreichten wir durch den Arlbergtunnel Vorarlberg. Die Schweizer Berge grüßten bereits. Zwischen uns lag nur noch das kleine Fürstentum Liechtenstein. Die Grenzformalitäten waren rasch erledigt, und nach kurzer Fahrt, durch das schöne, aber wenig bekannte Nachbarland Liechtenstein, passierten wir die Grenze zur Schweiz. Bei Postkartenwetter kamen wir schon nach wenigen Kilometern zum Walensee. Er liegt am Fuße des über 2300m hohen Churfirsten-Gebirges. Ihre fast senkrechten Felswände reichen direkt an die Ufer des Sees. Ein wirklich beeindruckender Streckenabschnitt auf unserer Fahrt Richtung Luzern. Vorbei an den exklusiven Wohngegenden am Zürichsee erreichten wir schließlich am späten Nachmittag Luzern und den schönen Vierwaldstätter See. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen zeigte sich die Kantonshauptstadt von Ihrer schönsten Seite. Alle Gäste waren nach der geführten Besichtigung von der Stadt und ihrer Lage am See begeistert. Gerne wären wir noch länger geblieben, aber der Anreisetag war schon lang und so entschlossen wir uns ins Hotel nach Küssnacht zu fahren.
Der 2. Tag begann so wie der erste geendet hatte – bei wolkenlosem Himmel. Das waren optimale Voraussetzungen für das geplante Tagesprogramm, eine Fahrt in die Hochgebirgswelt des Berner Oberlandes. Die schneebedeckten 4000er waren schon von weitem zu sehen. Kilometer für Kilometer rückten sie näher. Erst im bekannten Ort Grindelwald, unterhalb des Eigers war Endstation. Jedoch nur für den Bus – die Gäste nahmen in der Wengernalp-Zahnrad Platz. Mit traumhaften landschaftlichen Eindrücken ging es weitere 1000 Höhenmeter rauf auf die kleine Scheidegg, direkt am Fuße von Eiger, Mönch und Jungfrau. Einige Gäste wagten sogar die Fahrt weiter aufs Jungfraujoch, dem höchstgelegenen Bahnhof Europas auf 3454m. Sie wurden mit unvergesslichen Eindrücken inmitten der Hochgebirgs- und Gletscherwelt der Berner Alpen belohnt und kehrten überglücklich zurück. Wer nicht so hoch hinaus wollte, verbrachte in der Zwischenzeit bei einem stärkenden Essen, einem kleinen Spaziergang oder einem Sonnenbad auf 2000m schöne Stunden. Am Nachmittag fuhren wir mit der Zahnradbahn, entlang der bekannten Lauberhorn-Abfahrtsstrecke ins Tal nach Wengen und Lauterbrunnen, wo wir von unseren Fahrer Harald bereits erwartet wurden. Die letzte Etappe des Tages führte uns, nun wieder im Bus, in den französischsprachigen Teil der Schweiz und an den Genfer See.
Der Montag stand dann ganz im Zeichen des Genfer See. Ab Hotel entdeckten wir mit einer schweizer Reiseleiterin am Vormittag Lausanne und Genf. Die Mittagspause verbrachten wir dann im mittelalterlichen Städtchen Yvoir, am französischen Ufer des Genfer Sees. Je nach Lust und Laune nutzten wir die Zeit für ein gutes Essen, einen Spaziergang vorbei an den vielen kleinen Kunsthandwerkgeschäften oder eine entspannende Pause am Seeufer. Am Nachmittag folgte dann noch ein Aufenthalt im berühmten Kurort Montreux, bevor es zurück nach Lausanne ging. Nach einem weiteren gelungenen Urlaubstag genossen wir einen zweiten Abend im zentral gelegen Hotel in Lausanne.
Das gute Wetter blieb uns auf dieser Reise auch am 4. und letzten Tag treu. Ein längerer Heimreisetag stand bevor, somit hieß es etwas früher aufstehen. Aber wie an allen vier Tagen waren die gesamte Reisegruppe mehr als pünktlich und so konnten wir die Heimreise antreten. Noch einmal genossen wir die Aussiecht auf den vor uns liegenden Genfer See, bevor es durchs Rhone-Tal Richtung Simplon-Pass ging. An einer Stelle mit traumhaftem Panorama-Blick auf die Berner Alpen und das unter uns liegende Tal, entschlossen wir uns spontan für ein gemeinsames Gruppenfoto. Bei einem Halt auf der Passhöhe des Simplon, bestätigten uns die Einheimischen, dass es im ganzen Frühling noch keine so schönen Tage gab. Nach der Heimreise mit Blicken auf den berühmten Lago Maggiore, das malerische Bergamo und die Weinregion der Franciacorta ging es nach diesen vier wunderschönen Tagen wieder zurück nach Kärnten.











